Mit der Zeit verliert das Silikon des Maskenkissens seine Elastizität, das Kopfband leiert aus und die Abdichtung lässt nach. Eine verschlissene Maske bedeutet mehr Leckagen, Druckstellen am Morgen und eine weniger wirksame Therapie. So erkennen Sie, wann ein Teil ersetzt werden sollte.
Das Maskenkissen: das Teil, das am schnellsten verschleißt
Das Kissen hat jede Nacht direkten Hautkontakt. Ersetzen Sie es, wenn Sie Folgendes bemerken:
- Leckagen, obwohl die Maske richtig eingestellt ist;
- verformtes, klebriges, trübes, rissiges oder eingerissenes Silikon;
- Sie müssen das Kopfband immer fester anziehen, damit die Maske dicht ist;
- neue Rötungen oder Hautreizungen.
In der Praxis ist das Kissen das Teil, das am häufigsten gewechselt wird. Meist genügt es, nur das Kissen zu ersetzen: Es wird in derselben Größe auf Ihre vorhandene Maske geklickt.
Das Kopfband
Ein ausgeleiertes Kopfband muss fester angezogen werden und lässt die Maske nachts verrutschen. Ersetzen Sie es, wenn die Bänder ihre Einstellung nicht mehr halten.
Rahmen, Kniestück und Komplettmaske
Prüfen Sie Rahmen, Kniestück und Ausatemöffnungen regelmäßig. ResMed empfiehlt, jedes Teil mit sichtbaren Schäden (Risse, Haarrisse, Einrisse) zu ersetzen und die Maske nicht zu verwenden, wenn die Ausatemöffnungen beschädigt sind oder fehlen. Sind mehrere Teile verschlissen, ist eine Komplettmaske oft die einfachste Lösung.
Gut gepflegt hält sie länger
Die tägliche Reinigung des Kissens und ein sauberes Gesicht vor dem Schlafengehen verlängern die Lebensdauer deutlich. Die komplette Routine finden Sie in unserem Ratgeber CPAP-Maske reinigen und pflegen.
Bei anhaltenden Beschwerden sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Versorger.